Ludwig-Renn-Oberschule
Stolpen

Frankreichfahrt

Den Franzosen auf der Spur

 

Bonjour! Das ist Französisch und heißt „Guten Tag!“. Willkommen in Paris, der Stadt der Liebe, der Gelehrten, der Kaiser und Revolutionäre – und nun auch für uns, die Schüler der Ludwig-Renn-Oberschule aus Stolpen. Vom 14. bis 19. Juni 2026 entdecken wir erstmals die Wunder von Paris.

 

Pünktlich um acht Uhr komme ich erwartungsvoll zum Hauptbahnhof Dresden. Langsam füllt sich der Bahnsteig am Gleis 8 mit den anderen Schülern der Französischkurse der Klassen 7 bis 9 sowie den Lehrern. Während der rund zehnstündigen Fahrt wächst die Aufregung im Hinblick auf alles, was uns in Frankreich erwartet. Am Abend erreichen wir pünktlich Paris. Wir sind überwältigt von den vielen neuen Eindrücken, dem quirligen Gewusel in den Straßen und dem charmanten Flair der Stadt. Die nächsten Tage erweisen sich als ein richtiger Sightseeingmarathon.

Zum Start düsen wir mit der Metro zu dem monumentalen Triumphbogen. Von dessen Plattform aus bietet sich uns eine atemberaubende Aussicht auf die 12 sternförmig angeordneten Alleen. Kurz darauf geht es zu den weltberühmten Champs-Élysées und dann zum weltgrößten Museum, dem Musée du Louvre mit seiner markanten Glaspyramide. Dort bestaunen wir das Gemälde der faszinierenden „Mona Lisa“ und „Die Krönung Napoleons“, welches stolze 10 Meter breit ist.

Auf den Schienen der Metro geht es weiter zur Conciergerie, einem ehemaligen Gefängnis, in dem einst Marie-Antoinette gefangen war. Völlig beeindruckt können wir mit speziellen Tablets interaktiv in die Vergangenheit eintauchen. Danach heißt uns die majestätische Kathedrale Notre-Dame, das Herz Frankreichs, willkommen.

Ein Geheimtipp ist die idyllische Place des Vosges, der älteste königliche Platz. Er gilt für viele als der allerschönste Park der Stadt, was wir absolut bestätigen können.

Unsere Route verbindet das historische Rathaus Hôtel de Ville und das edle Kaufhaus Samaritaine mit einem Abstecher zur ikonischen Siegessäule. Vom grünen Garten Jardin des Tuileries spazieren wir direkt zum 3000 Jahre alten Obelisken.

Als nächstes steht unser absolutes Highlight auf dem Plan: der Besuch der „Eisernen Lady“ – dem Eiffelturm. Die Mutigsten fahren bis zur Spitze hinauf und werden mit einer schier endlosen Weitsicht belohnt. Wieder unten geht es für uns direkt weiter zu einer eindrucksvollen Bootsfahrt auf der Seine. Zum Ausklang des Tages bewundern wir auf den Stufen der Sacré-Cœur die spektakuläre Aussicht über das funkelnde abendliche Paris.

Gut gestärkt bringt uns die Metro am vorletzten Tag unter anderem auch zu den „Galeries Lafayette“, dem umsatzstärksten Kaufhaus Europas mit seiner riesigen Glaskuppel. Dort nehmen wir uns für die 70.000 Quadratmeter Verkaufsfläche genügend Zeit, genießen das Ambiente, bummeln durch die Etagen und kaufen kleine Souvenirs.

 

Schließlich stehen wir wieder mit gepackten Koffern am Bahnhof. Mit tollen Eindrücken im Gepäck steigen wir in den Zug und fahren zurück in Richtung Heimat.

Letztlich ergaben sich doch recht viele Gelegenheiten, unsere Französischkenntnisse in Alltagsgesprächen mit Einheimischen anzuwenden, was außerdem unsere Reise bereicherte. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die lebendige Weltstadt zu erkunden, die französische Küche zu probieren und mehr über die Geschichte von Paris zu erfahren. Die Reise war insgesamt ein voller Erfolg und eine tolle Erfahrung. Nicht zuletzt haben sich hier auch 27 Schüler näher kennengelernt.

Ein riesiges Dankeschön geht an unsere Betreuer, die mit viel Geduld, kreativer Planung und hervorragender Organisation diese unvergessliche Parisfahrt ermöglichten. Wir können die Fortsetzung solcher Bildungsreisen nur befürworten.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern noch einen schönen Tag, oder wie man in Frankreich sagt: „Au revoir!“

Reportage von Dario Frömmel, Klasse 9a

24.06.2026

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